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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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mit der dosen irrigen Mythologie zugleich alles hat-ren verlieren müssen: Sprache, Poesie, Wissen-

schaft , Kunst der Alten eine schwere Verban-nung! Wir wellen den irrigen, abergläubischenKetzer dulden; denn mit ihm hatten wir, wiedie Ehristen zu Julians des Abtrünnigen Zei-ten, zu viel verloren! Das wäre die zweite Vor-aussetzung.

Hieraus würde auch die erstauncnsvolle Fragebeantwortet: warum dies böse Ding, das doch blosquf dem Jrrthum und Aberglauben dcx Alten beru-het , habe beibehalten werden können? eine Blind-heit, die Jahrhunderte durch gcdauret! Es Warealso unmaßgeblich zu zeigen :daß dje Mythologie inihrem Gebrauche wohl etwas mehr, als Schallobne Sinn, Worte ohne Bedeutung, unnützerFlitterstaat, Gottlosigkeit und Aberglauben ge-,,wesen sey und seyn könne." Wie tief muß einesolche Deduction anfangen! Und was har unserchristliches Taufwasser mit dem ganz andern Wer-ke zu thun, in eimr sehr bekannten, sebr Jdeen-und Bilderreichen Sprache poetische Zwecke zu er-reichen ?

Wie aber, wenn Klotz *) uns einen ganz neuenErsatz der Mythologie gäbe? Ehe wir stein neuesGeschenk preisen, so lasset uns erst scbcn, ob esder Annahme werth sey, und dann erst, ob es alsAequivalcnt gelten könne?Was einige befürchten,

*) Uplst. Illomsr, x.» rsö,