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mit der dosen irrigen Mythologie zugleich alles hat-ren verlieren müssen: Sprache, Poesie, Wissen-
schaft , Kunst der Alten — eine schwere Verban-nung! Wir wellen den irrigen, abergläubischenKetzer dulden; denn mit ihm hatten wir, wiedie Ehristen zu Julians des Abtrünnigen Zei-ten, zu viel verloren! Das wäre die zweite Vor-aussetzung.
Hieraus würde auch die erstauncnsvolle Fragebeantwortet: warum dies böse Ding, das doch blosquf dem Jrrthum und Aberglauben dcx Alten beru-het , habe beibehalten werden können? eine Blind-heit, die Jahrhunderte durch gcdauret! Es Warealso unmaßgeblich zu zeigen : „daß dje Mythologie in„ihrem Gebrauche wohl etwas mehr, als Schall„obne Sinn, Worte ohne Bedeutung, unnützer„Flitterstaat, Gottlosigkeit und Aberglauben ge-,,wesen sey und seyn könne." Wie tief muß einesolche Deduction anfangen! Und was har unserchristliches Taufwasser mit dem ganz andern Wer-ke zu thun, in eimr sehr bekannten, sebr Jdeen-und Bilderreichen Sprache poetische Zwecke zu er-reichen ?
Wie aber, wenn Klotz *) uns einen ganz neuenErsatz der Mythologie gäbe? — Ehe wir stein neuesGeschenk preisen, so lasset uns erst scbcn, ob esder Annahme werth sey, und dann erst, ob es alsAequivalcnt gelten könne? „Was einige befürchten,
*) Uplst. Illomsr, x.» rsö,