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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Zweites Wäldchen.

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für sich selbst, mit Genugthuung meiner selbst,ducchzukommen. Die Religion zeigt mir den Voll-kommensten, den Allgcnugsamcn, den Geist: dieKunst bildet Körper, Geister geben keine Figur,das Vollkommenste bat kein Bild. Klotz wendenicht ein *):Gott schreibe sich ja selbst Hände,

Hals, Füße, Nase zu." Bekannt! aber jedesvon diesen kheilweisc, nichts mit dem andern zu-sammenhängend , daß es ein Ganzes bilden sollte,jedes Glied als ein sinnliches Bild Einer seiner Ei-genschaften. Die ganze Anthropomorphie Gottesin« alten Bunde ist also nicht bildend, sondern an-deutend, symbolisch: und in weitem Verstände der

Alten, also Allegorie. Dazu ist diese Allegorie nurpoetisch : das sichtbare Bild wird von dem geistigenGlanze, den es bedeuten soll, verschlungen; es ver-schwindet mit dem Worte, und die Idee, die zurückbleibt, ist eine Eigenschaft der Gottheit.

Wann kann nun der Künstler die Beschreibungder Bibel für eine^rlaubniß halten, Gott nachzu-bildeN? Wann er seine Bildung der Gottheit in je-dem Glieds derselben auch so andeutend, so allego-risch machen kann, daß das Zeichen verschwindet,und nichts als der bczeichnete Begriff zurückbleibtin keinem andern Falle sehe ich Erlaubnis Kannich Gott so zeichnen, daß mir bei seiner Hand derAllmächtige einfällt, der Welten wägt, und Erdenanrühret, daß sie vergehen; außer dieser Bedeutung

Lpisr. Homsr. x. g8. kpss Osns rlbi mann;trillnit, clorrum, narum, peäs; sie.

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