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Kritische Wälder.
der Allmacht aber das Zeichen, die Hand selbst,nichts sey: kann ich Gottes Ohr und Auge bloSals Sinnbilder seiner Allwissenheit darstellcn, daßsie weiter keinen Eindruck lassen: Gottes Fuß nichtan sich, sondern als den, dessen Schemel der Erd-ball ist, nicht als den Theil eines menschlichen Kör-pers — kann ich so den Geist mahlen und bilden,daß der Körper nichts, als Sinnbild des Geistes,und zwar des vollkommensten Geistes, ist! so kannich ein Bildniß des Höchsten machen aus Autoritätder Schrift.
Da dies nicht ist: so lasse ich ihr Beispiel weg,und vergleiche blos Forderung der Religion und Be-dürfniß der Kunst — und siehe! fast überall Ge-gensatz. Gott der Unmcßliche — das Wesen derKunst im Großen und Schönen sind Schranken.Gott der Ewige, und siehe einen erzeugten Körper.Gott der Allmächtige, der da will und es geschieht»die Kunst kann keine Macht ausdrücken ohne Ankün-digung einer Bewegung. Gott der Wirksame; dieKunst kennt keine Wirksamkeit ohne Bewegung.Gott der Unwandelbare, uno siehe! jeder Ausdruckder Kunst wandelbar und weqcilend! Wer kann ihnfassen? wer kann ihn bilden ?
Der einzige würdige Ausdruck für ihn wäre dieseligste, allgcnugfame Ruhe; allein auch da erscheinter nur als der seligste, allgenugsame Mensch: undweil die menschliche Ruhe nur bei einer Feycr vontransitiven Handlungen möglich ist; so ist auch als-dann bei der gebildeten Gottheit der Begriff vonUnwirksamkeit beinahe unvermeidlich: der Begriff
von