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Kritische Wälder.
„auch nicht: denn er übertrieb zu oft. Der Con-„tour des wahren Großen ist sehr fein! Wenn die„Hand nur ein wenig ruckt: so kann es überrricbcn„werden. Wer also? Vielleicht ein noch ungebohr-„uer Künstler, dem es ausüehalten ist, die hei ige„Geschichte würdig vorzustellen, nämlich die meisten,,schon oft wiederholten, neu, und dann viele sehr„erhabene, die noch niemals gemacht worden sind.„Wie würde ich mich freuen, wenn er schon lebte,„und dies lene! Er ist es, der noch viel was anders„sagen würde, als die Griechen haben si^.eu können.„Gott vorzustcllen, würde er sich niemals unterfan-gen; niemals! aber den Versöhner der Menschen„einigermaßen würdig abzubildcn, würde er alle„Kräfte seines Genies anstcengcn, und sich den„großen Empfindungen, welche die Religion giebt,„ganz überlassen.
Ich lasse über diese Klopstock'schen Gedankengerne einem jeden seine Gedanken; aber, wenn ichsie, und die beiden Aufsätze desselben Verfassers überdie poetische Composition einiger biblischen Gemahl-de *), und einige stille Winke Winkclmanns in denSchriften desselben, und verschiedene offenbarere An-merkungen Wcbbs, über die Gemahlde der Religion,zusammen setze: so dünkt mich dies Klotzischc Gemi-sche darüber
— — Staub, den der Wind zerstreut.
Klotz findet unter Allen, die üb,er den Glan; umdas Haupt der Heiligen geschrieben, keinen, der die
*) Sr. 172. >7st. 186. Nord. Aufseh. 3 . Th.