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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Kritische Wälder.

auch nicht: denn er übertrieb zu oft. Der Con-tour des wahren Großen ist sehr fein! Wenn dieHand nur ein wenig ruckt: so kann es überrricbcnwerden. Wer also? Vielleicht ein noch ungebohr-uer Künstler, dem es ausüehalten ist, die hei igeGeschichte würdig vorzustellen, nämlich die meisten,,schon oft wiederholten, neu, und dann viele sehrerhabene, die noch niemals gemacht worden sind.Wie würde ich mich freuen, wenn er schon lebte,und dies lene! Er ist es, der noch viel was anderssagen würde, als die Griechen haben si^.eu können.Gott vorzustcllen, würde er sich niemals unterfan-gen; niemals! aber den Versöhner der Menscheneinigermaßen würdig abzubildcn, würde er alleKräfte seines Genies anstcengcn, und sich dengroßen Empfindungen, welche die Religion giebt,ganz überlassen.

Ich lasse über diese Klopstock'schen Gedankengerne einem jeden seine Gedanken; aber, wenn ichsie, und die beiden Aufsätze desselben Verfassers überdie poetische Composition einiger biblischen Gemahl-de *), und einige stille Winke Winkclmanns in denSchriften desselben, und verschiedene offenbarere An-merkungen Wcbbs, über die Gemahlde der Religion,zusammen setze: so dünkt mich dies Klotzischc Gemi-sche darüber

Staub, den der Wind zerstreut.

Klotz findet unter Allen, die üb,er den Glan; umdas Haupt der Heiligen geschrieben, keinen, der die

*) Sr. 172. >7st. 186. Nord. Aufseh. 3 . Th.