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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Ln britische Wälder.

Dichters auf, und da fangt seine Religion an! Undwer sich dies auch hatte sagen können, der wollt:sichs nicht sagen, denn acht Latein, acht Römischzu dichten, war ja, nach dem Zeitvcgriffe, der ein-zige , der höchste Zweck seiner Muse. SülcheZeiten also soll man erklären, cin allgemeiner Tadelkostet wenig.

Drittens: schreibe ich auch nicht non den Zeiten/da die Religion, so wie sie damals hcrrscheno war,kein reines heiliges Gedicht geben konnte: da dieBegriffe non ihr viel zu dunkel, unbestimmt, ge-brochen und abergläubisch waren, als daß cin Ge-dicht, das für den herrschenden Verstand geschriebenwäre, für uns orthodox, wie cin Gebetbuch, scynkönne. So z. E. die Zeiten des Dante, AriostS,Tasso, Camocns u. s. w. Wenn diese Dichterin dem elenden Geschmacks ihrer Zeit poetisches Ge-rath, oder wenigstens Freiheit fanden, mit diesemund jenem Stabe des Aberglaubens poetische Wun-der zu thun, warum nicht? Das Heldengedicht ei-nes Mönchs aus Padua auf seinen heiligen An-tonius, oder eines Mayländers aus seinen heili-gen Karl Borromaus sey immer den Legendenseines Ordens, seiner Stadt, seiner Zeit, seinereignen Erziehung angemessen: denn anders kann derehrwürdige Pater nicht dichten. Und wo werde ichan einen Riesen, an cin Geschöpf seines Jahrhun-derts, mit einem Zwergmaaße meiner Zeit hinzutrc-ken, ohne daß mich seine Größe nicht beschäme!

Also blos von einem in der Religion cr-leuc.hrctcn Zeitpunkte: und wo weiß der