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Kritische Wälder.
werden mit einem Goldgewichte abwägen, wie weitmanche nichts als lateinische Phrases, andere schonVehikula der römischen Denkart sind: sie werdenalso auf die jetzige lateinische Poesie ein Misstrauensetzen, daß sie uns Nicht, statt römisch-großer Ge-danken , einen Teppich von römischen Wortblumcntsticke, daß man also vielleicht von mehrcrn neula-teinischcn Versmachern das Urtheil fallen könne,was Klotz über Sannazaro fället *): kremierserrnonis Datini sleZavtiain, nilail in iis ear-niinisius, c^uock inultu laucks eji^nuin sit, in-vsnio. karuui nut Nisiil xotius sinxit: corn-
plurss versus Iloratic» surripuir: siruilis üo-ratio, secl ut siinia siomini eto.
Und allerdings ist auch bei der Mythologie fürmich der Unterschied oft zweifelhaft genug, wo dieRedart aufhöre, und ein Gedanke anfaNgc? Es hatKlotzen gefallen **), bei Vida sogar zu billigen,daß das heilige Brod Lerss heißen könne, und derpoetischen Phrasis wegen zu billigen, daß Christusdem Volke libw 6srsn1in ausgetheilet, blos derNachahmung Virgils wegen; und gilt das, wassollte nicht gelten? So wird mich immer die un-mythologische Sprache platt, gemein, unvoctischdünken können; und so wird endlich ein lat.ini-sches Gedicht eine Seifenblase, wo viel schoneFarben in der Sonne mir Vorspielen; ich gnise
*) llchisr. Homer, p. gz,
-lull» p. 8Z. 8l«>