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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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Zweites W aId ch e n.

5 .

Statt uns Homerische Betrachtungen mitzu-tbcilcn, wirst Klotz die Frage auf: ob es uns frei

siebe, heidnische Mythologien in Gedichten zu adop-tiren? *) und, nach seinen Vorbereitungen zu ach-ten, ist diese Abhandlung sehr wichtig.

Zuerst von der Mythologie m geistlichenGedichten. Nonnus, Sannazaro, Clau-dia», (wie der nach Ordnung und Zusammenhanghiehcr kommt, wisse die allsehende Muse) Camoens,Dante, Petrarca, Ar i os to, Marino,Tasso, Milton, Frischling, HeinsiuSwelch Gemenge von Namen! werden über derprofanen Mythologie in ihren Gedichten scharf, und,nach der Reihe hin, getadelt. Ich glaube nicht,daß eine Kritik, die auf Dichter so verschüdner Zei-ten und Gegenden mit einerlei Machtspruche fallt,so gründlich, so prüfend sey, als sie über Männervon^so vcrschiedner Zeit, und so verschi-dnem Wer-the seyn sollte.

Einige von diesen haben lateinisch gedichtet:ein Punkt, der die Sache sehr verändert; denn werkann genau ein Haar zwischen ziehen, wo die latei-nische Sprache aufhöre, und die U'urpatsin der rö-mischen Denkart anfangs. Nachdenkende Liebhaberder lateinischen Sprache werden bei manchen Wortenund Ausdrücken noch sehr zweifelhaft bleiben; sie

) P. bL.