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Kritische Wälder.
und verlieret, das; zuletzt cin Echo, wie die Stimmeder Muscn in meiner Seele, bleibe, das Bewun-derung sey. Diesen Hauptunterschied hat Klotz nichtbeobachtet.
Und wer ists wohl, der die Empfindungen derSeele besser und natürlicher auf einander folgen kaf-fe, als Homer? Kann denn cin Leser von griechi-schem Gefühls, der Musik der Seele hat, es beiHomer unempfunden gelassen haben, wie er einenTon der Seele aus dem andern entwickelt, und ineinen andern auflöfct — wie keine Stimmung beiihm über die andern vc-rschreien, mebr als sie zumGanzen Eindruck Nachlassen soll. — Wer dies em-pfunden , wer dies als eine stetige Kraft der Ho-merischen Muse gefühlt: wie sollte der nicht zittern,den Tadel niederzuschreiben: „Homer weicht oft
„aus der Gravität und Dignität des epischen Ge-sanges: Homer wirds schwer, zurück zu halten,
„was Lachen erregen könnte, und er bringts am„ungeschicktesten Orte an: Homer hat, durch sol-,,che Unartigkeit, sein Gedicht nicht wenig ent-stellt : er macht den Leser unwillig, verdrießlich:
„man muß Stellen, Seiten aus ihm wcgwcrfcn,„um im Tone feines Gedichts zu bleiben.^ Ogöttlicher Sänger! wenn du auflebest, so giebdoch erst deinen Lesern Ohr: gieb ihnen Musik derSeele!