Zweites Wäldchen.
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Absicht auf diese ist das Lächerliche sehr verschieden.Entweder so, daß ich lache, und es der Endzweckdes Dichters war , mein Lachen zu erregen, er thuees crnstbqft oder scherzhaft; oder daß ich etwas Be-lachenswcrthcs erblicke, und verächtlichlache, mich ärgere. So sind mir die üppig lächeln-den Zuschauer bei dcm vorgcdachten Austritte zwieschcn Ulysses und Irus zuwider: sie lachen;aber kaum lache ich mit ihnen. So wird der hässlicheThersites dcn Griechen belach enswer tb; darumaber ist er nicht, um ihnen lächerlich zu scyn.So freuen sich die Götter im Olymp, und der sym-pathetische Leser soll sich mit ihnen freuen. — Aufdie Art wechseln die Empfindungen unserer Seeledie Länge eines Gcdichts herab, und nur der kanndas Ganze beurtbcilen, der die ganze Reihe dieserSuccessionen sich auf einmal anschauend machen könn-te. Da dies aber unmöglich ist: so schwimme ichsanft den Strom herab, und folge dem Dichter, derein Gefühl nach dem andern in mir aufruft, jedesmit dcm andern verschmelzet, und die Nißklänge ineinander auflösct: so wird der harmonische Einklangdeö Ganzen.
Ist diese Harmonie bei einer Epopee aber nichtBewunderung? Freilich! Niemand abcr denke, daßdiese Hauptcmpsindung die einzige, eine ganze Epo-pee hin, scyn müsse: denn wcr kann einen langenstarr.n Blick in die Höhe ertragen? Mitleidcn undSchrecken, und Abscheu und Zorn, und Verdrußund Verachtung, alles kann nach einander, an sei-nem Orte, erreget werden, wenn sich nur j.de Em-pfindung so aus einer andern in eine dritte ergi.ßct