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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
Entstehung
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ten kämpfen freilich ein Einfall, dm nur dieSeele eines Antinous für schon halten, und nurSchwelger, wie seine Mitgenosscn, billigen konnten.Der unerkannte Greis redet wider die Unbilligkeitdes Vorschlages, den man ihm, einem alten Manne,thue; aber, da hier die Sache feiner Ehre, alsBettler betrachtet, und als ein Hungriger die Sa-che seines Magens im Spiele ist: so fasset er Ent-schluß. Er gürtet sich, und selbst die üppigen Zu-schauer bewundern den Bau seines Hcldenkorpers.Er erwäget, ob Ein Schlag seinem zitternden,schwachen, und §us Fraßigkeit entnervten Gegnerden Tod geben solle ; und seine Großmuth sprichtdas mildere Urthcil. Er schont des Elenden: ein

Backenstreich ist zu seinem Siege, zu der Entwaff-nung seines unwürdigen Feindes genug: da liegt

der jämmerliche Mensch blutend und ohnmächtig.Ulysses richtet ihn an bie Wand auf, und giebtihm seinen Bcttlcrstab in die Hand, um Hunde wegzu wehren, nicht um über Bettler den Herrn spie-len zu wollen.

Was ist nun in der Geschichte Unwürdiges,Unanständiges für den Ulysses? Daß er zum Bettlerbcrunter gekommen ? So muß man den ganzen Laufder Ldyffcc, das Subjekt des ganzen Gedichts an-dern. So muß die Muse Homers gar nicht denbesingen, den sie besingen wollte:

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