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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
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K »-irische Wälde r-.

der», von Wesen, wo jedes aus sich, wo keins , wieein drittes, handeln muß. Genen Memchen gerech-net, baben freilich alle Homerischen Götter ihr eige-nes Anständige; aber unter sich selbst ist wieder ihreWürde, ihr Anstand, ihre Art zu band,ln so eigenbestimmt, so sonderbar, als eines jeden Körper undName. Man streiche in der ganzen Jliade alle Na-men der Götter und Göttinnen aus; ich will jedesvon ihnen aus ihren Reden und Handlungen crra-then: und es kann aus Homer eine solche Gallerievon dichterischen Idealen seiner Götte? erbauet wer-den, als Winkelmann seine Ideale derselben aus derKunst aufstcllet *),

Hier also, an unsermso unanständig lächer-lichen" Orte **) was war geschehen? Jupiter er-scheint mit aller Ehrfurcht der Götter im Olymp,und die gebieterische Juno fangt über feine geheimenRalhschlägc zu zanken an. Der oberste der Götterantwortet zuerst groß und unabhängig, und als Jun«forrsahrt und seine Nathschläge offenbaret, zornigund mächtig drohend. Verstummt vor Furcht, ge-beugt in ihrem Herzen, sitzt die hohe Juno da, und«lle Himmlischen, im Haust des Gottes versammelt,erstufzen. Eine schauderhafte Stille, eine unruhigestumme Scene, wie vor einem Ungewittcr, herrschtim Olymp!

*) Geschichte der Kunst und Anmerk, dazu, x. l,a.eie.

**) Ilinä. «. v. 59g.