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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
Entstehung
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Kritische Wälder.

n^srst, (drrocl üs irr Incis iitprirnis giriere ex-isrimo, ubi - - - snas ustutis irroribtrs irissriiittionärnri pvlitis s-rti8, 6t aurrr sirnplivit-rts rrlsti-< >,ir>^uiil et cr^mrurrr ftirkentibtrs. Und waswürde aus Homer, wenn er sich nach jedem Kunst-richter hätte richten wollen?

Nein! mein Homer soll sich nicht noch meinemZeitalter gerichtet haben, die Sitten des seinigenmögen so weit abgehen, als sie wollen. Ich bin zubescheiden, ihn sumirmrrr vim et rrrswsurarn ing6- ftrrnmrri zu nennen *): denn wer bin ich, daßich die gesummten Kräfte der Natur wagen, und dasMaas erfassen wollte, das die Mensur des mensch-lichen Geistes enthalt? Werbin ich, daß ich die Li-nie ziehen könnte: so hock) rnchc Homer, und so

hoch kann der menschliche Geist reichen! So sehr ichihn, als die edle Erstgeburt der schönen dichterischenNatur in Griechenland, liebe; so gcrn ich ihn, alsden Vater aller griechischen Dichter, verehre: so

blöde bin ich, ihn, als den Umgang, als das Maasdes menschlichen Geistes, zu betrachten: so blöde,

es abwagen zu wollen, wie auch nur die dichte-rische Natur ihre Kräfte in ihm erschöpfet. Solange mir Apollo nicht bei, Wunsch erfüllet, die Mc-tamorphojen des menschlichen Geistes auch in cincrsolchen Metamorphose meines Geistes durchwan-

*) ?- >g. Ich weiß diesen Ausdruck , als gewöhnlichelareinische Phrasis; allein ich mag keine Phrasis,die es ursprünglich nicht war, die keine Wahr-heit hinter sich hat.