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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 5 (1821) Kritische Wälder ; 2/3
Entstehung
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Zaveites Wäldchen.

ro-deln und durchleben zu können: so lange ich nicht

mit den Ebracrn ein Ebräer, mit den Arabern einAraber, mit den Skalden ein Skalde, mit denBarden ein Barde, wesentlich, und durch eine Um-wandlung meiner selbst geworden bin, -um MoseSund Hiob und Ossian in ihrer Zeit und Natur zusuhlen: so lange zittere ich vor dem Urtheile: -,Ho-m>r ist die höchste Masse gesammelter Kräfte deSpoetischen Geistes, das höchste Maas der dichten-schen Natur." Und ist schon bei einer einzigenSeite der Natur und des menschlichen Geistes, beidem dichterischen Genie, dies Unheil schon so schwer:wie kann ich den Umfang gestimmter Geisteskräfte,das Maas der ganzen Menschennatur in ihm berech-nen ! Wo weiß ich, ob die Natur bei Bildung ei-nes Aleibiades und Pcrikles und' Demosthenes, alsGeschöpfe ihrer Zeit betrachtet, sich nicht mehr er-schöpft, als bei Homer? Wo weiß ich- ob ein Plato,»in Baco, ein Newton,

-das Ziel erschaffner Geister,

dieser bildenden Mutter nicht mehr in ihrer Art ge-kostet, als Homer in der seinigen? Ein solcher Lob-spruch geht ins Ungeheure; und wenn Homer surrr-Mm vig, et yuusi rnen8rrra in^enii Uunrani ist,so wird der, der ihn noch beurtbeilen und tadeln kann,ein völliger Ucbermensch! hervorragend über dieSchranken des menschlichen Geistes. Da trete ichzurück, um den kritischen Gott anzubcten.

Ich betrachte Homer blos als den glücklichstenpoetischen Kopf seines Jahrhunderts- seiner Nation,dem keiner von allen, die ihm nachahmen wollten,

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