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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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225
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Erstes Wäldchen. 225

verbunden sind, oder sich an seine Stelle setzen kön-nen : so

Gilt erstlich auf die Frage: Warum ist in denschönen Künsten und Wissenschaften der Eckel nichtschön? die Ursache *) so allgemein nicht! weil derEckel blos den dunkeln Sinnen zukommt; denn demdunkelsten Sinn unter allen, dem Gefühl, kommter nicht zu.

Noch minder ist der Widerwille, den Häßlich-keit wirket, so gänzlich von der Natur des Eckels,als Lessing meynel **): denn Häßlichkeit äußert sichblos dem Auge, Eckel eigentlich nur dem Ge-schmacke.

Am mindesten also kann sich zur Nachahmungdas Eckelhaste vollkommen so, wie das Häßliche,verhalten ***). Lasset uns jede der dreierlei Nach-ahmungen des Lächerlichen, . Häßlichen, Eckechaftendurchfragen.

22 .

Das Häßliche kann in der Dichtkunst gebrauchtwerden, um das Lächerliche zu erwecken, und, wie

*) Liter. Br. LH. 5. «b. bas.

") Laok. p. 2^7.

***) Laok. p. 253 .

Herders W.z.sch.Lit.u.Kunst. IV» P