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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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Kritische Wälder.

Genug für mich, daß Eckel eigentlich nur demEcschmacke, und dem Gerüche, als einem mit demGcschmacke verbundnen Sinne, zukomme. Dasgrobe Gefühl der übrigen Sinne empfindet Widrig-keit, und nicht Eckel! cs sey denn, daß in diesemund jenem Subjekte das Gefühl eines Sinnes inder körperlichen Organisation, oder in dem zur Na-tur gcwordnen Laufe der Begriffe mit dem Geschma-cke, und dem Gerüche, gleichsam in naherm Bun-de stehen. Es giebt nämlich Menschen, bei denender Geschmack, mithin auch der Geruch, unter dengroben Sinnen gleichsam die herrschendsten sind, undden sinnlichen Empfindungen insgesammt also Ton zugeben vermögen: bei solchen kann sich ein widerli-

cher Anblick, ein widriger Schall, ein widriges Ge-füb! mehr dem "Eckel nähern: d. i. Bewegungen

erregen , die vor dem Erbrechen voraus zu gehenpflegen. Allein, diese Besonderheit in der Stim-mung des Necvengebaudes hindert nicht, daß auchin ihnen unmittelbare Widrigkeit des Gefühls, Ge-sichts , Gehörs, von der mittelbaren Widrigkeit indiesen Sinnen durch Hülfe eines fremden Sinnes,des Geschmacks, unterschieden sepn sollte. DasEckelkafte kan» sich mehr oder weniger, nachdemdie Organisation gestimmt ist, in jede unange-nehme sinnliche Empfindung einmischcn; nicht aberjede unangenehme sinnliche Empfindung, jede Widrig-keit in einem Sinn ist deßhalb Eckel.

Kommt also der Eckel vorzüglich dem Geschmack,und andern Sinnen nur so fern zu, als sie mir ihm

ver-