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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
Entstehung
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221
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Erstes Wäldchen.

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der Fibern in diesem einzelnen Subjekte. GewisseArten des Eckels sind angebohren, wenn die Werk-zeuge des Geschmacks ursprünglich so und nicht an-ders gebildet sind; andere sind angewokmct, und durchlange Associationen der Ideen zur Natur geworden.Einiges ist eckclhast, wenn wirs kosten; ein Ande-res, wenn wirs gekostet haben, nachdem die widrigeBerührung schnell oder langsam geschähe, u. f. w.Das Eckelhafte, was in Gegenständen des Geschmacksdas Auge praoccupirt, ist nichts als Wiederholungvoriger Sensationen, aber eine so starke Wiederho-lung, daß sic selbst Sensation erregt, und also mitderselben vermischt wird. In Gegenständendes Geschmacks hat also das Auge nichts Eckel-haftes.

Geschmack und Geruch sind in unserer Naturdurch ein geheimes Band der Organisation vereinigt:die Starke des Einen pflegt nicht ohne die Starke dcSAndern zu seyn, und der Verlust des Einen den Ver-lust des Andern nach sich zu ziehen. Zunächst alsokommt der Eckel dem Geruch zu durch eine widrigeBewegung der Geruchsflbern; darf ich aber sagen,daß er ihm blos zukomme durch das Band der ähn-lichen Organisation mit dem Geschmack? Ich glaubefast: auch ein eckelhafter Geruch erregt Erbrechen,

d. i. widrige Berührung der Geschmacksorgane. Eäußert sich also durch den Geschmack: er kommt demGeruch zu, blos als einem mit dem Geschmack ver-bundnen Sinne: jeder andere unangenehme, z. E.zu starke, zu betäubende, Geruch heißt nicht eckel-haft.