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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
Entstehung
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215
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Erstes Wäldchen.

2:5

des an sich selbst Häßlichen. Auch wer einGrieche werden kann, wird Thersitcs in diesem Lichtesehen.

21 .

Der Dichter (sagt Lessing) nutzt die Häßlich-keit, um die vermischten Empfindungen des Lächer-lichen und Schrecklichen hcrvorzubringen." *)

Zuerst bemerke ich: daß, so verschieden an sichdiese zwo Gattungen vermischter Empfindungen,Schreckliches und Lächerliches, seyn mögen, so leichtkönnen sie sich in einander verwandeln. DasSchreckliche als unschädlich erkannt, wird eben, weiles uns schrecklich dünkte, lächerlich; das Lächerliche,als schädlich erkannt, eben weil es uns nur lächerlichdünkte, schrecklich. Vielleicht werden beide also dasHäßliche aus Einer Ursache, ihrer verwandten Naturnach, nutzen? Wir wollen forschen:

Nicht alles Lächerliche darf häßlich sepn.Unter der großen Menge unschädlicher Kontraste zwi-schen Vollkommenheiten und Unvollkommenheiten giebtszwar auch einen, der häßlich-schön heißt,und sich auf mancherlei Weise äußert, z. E. häßlichseyn und sich schön dünken, häßlich seyn und für schönerkannt werden, häßlich seyn und durch Auszierung

*) Laok. p. 232, 233 .