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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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213
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Erstes Wäldchen. srI

Ich sehe also nicht, daß das >LXo/sv sei» Hnupt-charakter ist, noch minder, daß dieser Charakter ohneHäßlichkeit nicht seyn könnte, wie Lefsing philofo-phirt *). Ein häßlicher Körper und eine häßliche Seele,was giebt dann das für einen Kontrast des Lächerli-chen ! Nach griechischen Begriffen gehört nichts besserzusammen, und auch Homer giebt ihm den häßlichenKörper, eben um den Unwillen gegen ihn zu bestärken,um seine häßliche Seele uns sichtbar vor Augen zustellen, um uns den Kerl durchaus verächtlich zumachen. Das Lächerliche ist so wenig die Hauptfarbeim Tkersites, daß selbst die Züge, die man dahinzu ziehen pflegt, sein unendliches Geschwätz **), seinvieles Geräusch ***), sein Pöbelausdruck ff), seinZweck ffff), um den Griechen einen Gefallen zu thun nicht den Lustigmacher, sondern nach griechischenBegriffen, den in allem nichtswürdigen Menschenschildern. Selbst, daß die Griechen über ihn lachen,ist Schadenfreude, ist ein Gelächter des Haffes;nicht die unschuldige Freude über' eine lustige Priese,die unschuldig lächerlich wird. Wäre Therfit ein sol-cher ; er sey auch dumm , er sey auch häßlich amKörper ; wenn er nicht boshaft handelte o so ver-gebe ich es Ulysses nicht, daß er so mit ihm umgeht.Laß den Häßlichen, der sich schön, den Dummen,

*) Laok. p. 233. 23le-

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