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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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Erstes Wäldchen.

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bei dem letzten Zuge ein Werk, Bild, Gemälde(obwohl successive) zu liefern, sondern, daß schonwährend der Energie die ganze Kraft empfunden,und werden müsse. Ich lerne von Homer, daß dieWirkung der Poesie nie aufs Lhr, durch Töne,nicht aufs Gedächtniß, wie lange ich einen Zug ausder Succession behalte, sondern auf meine Phanta-sie wirke; von hieraus also, sonst nirgends her, be-rechnet werden muffe. So stelle ich sie gegen dieMahlerei, und beklage, daß Lessing diesen Mittel-punkt des Wesens der Poesie,Wirkung auf un-sere Seele, Energie," nicht zum Augenmerkegenommen.

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Mahlerei wirkt nicht aus dem Raume allein, d.>. Körper: sondern auch im Raume, durch Eigen-schaften desselben, die sie zu ihrem Zwecke anrichtet.Nicht blos also, daß kein Gegenstand der Mahlerciohne Sichtbarkeit und Gestalt Statt finde; sondernSichtbarkeit und Gestalt sind auch die Eigenschaftender Körper, durch die sie wirket. Poesie aber, wennsie nicht durch den Raum wirket, d. i. »existent,durch Farbe» und Figuren; so folgt noch nicht, daßsie nicht aus d e m R a u m e wirken , d. i. Körpervon Seiten der Sichtbarkeit und Gestalt schildernkönne. AuS dem Mittel ihrer Wirkung folgt diesnicht: denn sie wirkt durch den Geist, und nicht durchden successivcn Ton der Worte.