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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 4 (1821) Kritische Wälder ; 1
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Kritische Wälder.

Taktik, ci» Minister, ein (Zivilist, ein Literator derneuern Welt, wenn er nichts als dieses ist; dennbei dem Verluste aller seiner Geschicklichkeiten undTugenden sind doch von diesen die wenigsten mensch-lich, und was ist im Stande, menschliche Empfin-dungen zu erregen, als — — Menschheit? Wobleiben nun die Namen ohne Thaten, die Ranqstel-len okne wirkliche'Verdienste , die Bemühungen undAemter unsrer Zeit ohne Geist und Leben, die Re-ligionen ohne menschliche Tugend — wo bleiben allesämmtliche Gelehrte, reiche, vornehme, andächtigeNarren unsrer bürgerlichen und feinen und allerchrist-lichsten Welt, sind die wohl einer menschlichenThrane werch?

Endlich, als man den wahren Gebrauch desmenschlichen Lebens und der Glückseligkeit vielleichtbesser, obgleich nicht aus Predigten und Moralen,kannte, und das Leben mehr genoß und menschlicheranwandte, natürlich waren da auch die Kittern Zu-falle des Lebens rührender. Der Tod eines Jüng-linges, der sein Leben nicht genossen, der in der Blü-the seiner Jahre dahin fallt, wie ein junger schönerPappelbauni — ein solcher Fall ist bei Homer dieVeranlassung zu Bildern, die auch in dem Helden-auge eine zarte Thrane der Menschlichkeit erweckenkönnen, weil sie — menschlich sind: und ich würdekaum eine gute Idee von dem Jünglinge fassen, denbei Homer diese Bilder nicht rührten. Eine eben sozarte Empfindung erregt der Tod eines Mannes,der sein Leben nur halb gebraucht, der z. E. wieder Protesilaus Homers, halbgeendigte Palläste derPracht, halb vollendete Entwürfe des männlichen