über Spinojn’d Spftem tc. 107
£[) e ophron. 2 ßte man« nimmt, $>hilo=fnuö! ed gibt eine jwcpfad)e Sßirfung. ©ine brei=tet fid) weit umfjcc; eine anbre wurjclt um fo fe-fler. 3 d) wollte, bcifj ein philofophifcb = fritifdjerSttann, fein Süngling, ju unfrec .Seit ben tbeolo=gifd) = politifd)en 83 er fit cf} bed Spinoja mit 7bnmer=fangen fjenuiS gäbe*), ©d wäre ein nüglidjer S 3 er.-fud), 511 fefjen, wad bie Seit in ifjm befraftigt oberwiberlegt habe. 3n ber Äritif über bie Sdjriftenbed nltcn 5£effamentd hoben feitbem manche SDTancheöals eine neue ©ntbeefung, baju unnollfommner ge»fngt, bad in Spinoza beieitd grünblicher flnnb. 3™spuncte ber SEolcranj bot bie 9?cifur unfrer Staatenbeinahe feinen anbern 233eg nehmen mögen, aldben ihr Spinoja bamalS ju allgemeinem $a£ t>or=jcidjnete. gteplid) i(l in biefem fffierf, wie in ol=len feinen anbern Schriften alled hart gefagt; fürSBerfe ber ©inbilbungdfraft, fPoefte 5 . S3., hatteSpinoja nur einen metaphpfifchen Sinn; in betganzen ©ompofition feined 2 Berfd tfi er ein einfa =mer Senf'er, bem bie ©irajie bed SBeltumganged,bed einfd)meid)elnben SSortragd unbefannt war, unb,wie mid) bünft, wohl aud) unbefannt fepn burfte.
fPhilolaud. 9fur barauf fegen Sie cd,Sheophron ? ©in Stfenfcfj ohne ©runbfage , ein2ftl)eift , ein fPhanteift u. f., über rneldje SÄaterie
*) @t ifl feitbem überfein erfdjienen (®era 1787), aberohne bie KnmetCungen, bie hier gewiinfdjt werben,©eine @tt)tf ifl mit Tfnmerfungen begleitet.
Knmetf. ber jwepten ItuSgabe.