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15 (1853) Der Bravo : eine venetianische Geschichte
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eine halbe Meile von der Leiche, und gegen den Wind! wir gebenauf solche Dinge Acht, Signor, weil wir sie verstehen."

Gut' Nacht, Fischer."

Schön'gut'Nacht, Excellenza!" erwiedertc der Lagunenmann,sehr zufrieden, daß er so lange mit einem Manne hatte reden dür-fen, den er als einen bei weitem Vornehmeren ansah. Der maskirteSenator fand es nicht schwer, unbemerkt aus der Kathedrale zukommen, und er hatte seinen geheimen Weg in den Palast, wo keinunberufener Beobachter ihm hinderlich war. Er sah sich bald mitden Rathen des fürchterlichen Tribunals zusammen.

Achtundzwanzigstes Kapitel.

Dorten bleiben die Gefangenen mit einander, und hörennicht die Stimme ihres Unterdrückers."

Hiob.

!^ie Weise, in welcher der Rath der Dreie seine offenen Zu-sammenkünfte hielt, wenn irgend Etwas, das diese mysteriöse Ver-sammlung anging, offen genannt werden kann, ist bereits erzähltworden. Es waren wieder dieselben Anzüge, Masken und Osficiantender Inquisition, wie bei jenem in einem früheren Kapitel beschriebenenAuftritte. Nur der Charakter der Richter war ein anderer, so wieder des Angeklagten. Durch eine besondere Einrichtung der Lampeward das meiste Licht aus den Fleck geworfen, wo der Gefangenestehen sollte, während die Seite des Zimmers, an welcher die In-quisitoren saßen, in einem Dunkel blieb, welches zu ihrem düsteren,geheimnißvollcn Amte gar wohl stimmte. Ehe die Thür sich öffnete,durch welche der Jnknlpat eintreten mußte, hörte man das Klirrender Ketten, ein sicheres Anzeichen, daß der vorliegende Fall alssehr ernstlich angesehen ward. Die Angeln drehten sich, und der