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adriatischen Meeres in dieser Jahreszeit angemessenen Größe, undmit einem geräumigen Pavillon, hielt am Wasserthore des Palastes.
„Ich bewundere diese Kühnheit," rief Don Camillo aus. „Wirdürfen nicht zögern, damit die Polizei nicht durch irgend einen Spionder Republik Nachricht erhalte. Fort! thcure Violctta — fort!Donna Florinde — Vater, fort!"
Die Gouvernante und ihr Zögling eilten schnell in die innerenZimmer. Nach einer Minute kehrten sie mit Donna Violetta'sSchmuckkästchen und allem zu einer kurzen Reise Benöthigten zurück.Alles war bereit bei ihrer Rückkehr; denn Don Camillo hatte sichauf diesen entscheidenden Augenblick längst vorbereitet, und derselbstvcrläugueude Carmeliter bedurfte keiner überflüssigen Bequem-lichkeiten. Es war jetzt nicht Zeit zu unnöthigen Erklärungen odergewöhnlichen Einwürscn.
„Unsere Hoffnung beruht auf unserer Eil'," sagte Don Camillo;„Geheimhaltung ist unmöglich."
Noch hatte er nicht vollendet, als der Mönch schon zur Thüreschritt. Donna Florinde und die halb athemlose Violetta folgtenihm; Don Camillo zog den Arm Annina's unter den seinen undgebot ihr mit leiser Stimme zu gehorsamen, wenn ihr Leben ihrlieb wäre.
Die lange Reihe der äußeren Zimmer war zurückgclegt, ohnedaß irgend Jemand diesen sonderbaren Zug bemerkt hätte. Doch,als die Flüchtlinge in die große Halle traten, die mit der Haupt-treppe in Verbindung stand, sahen sie sich inmitten von wenigstenszwölf Dienern beiderlei Geschlechts.
„Platz da!" ries der Herzog von St. Agata, dessen Personund Stimme Allen gleich unbekannt war. „Eure Gebieterin willdie frische Luft auf den Kanälen genießen."
Verwunderung und Neugier zeigte sich auf allen Gesichtern,doch war in den Zügen Vieler Argwohn und eifrige Aufmerksamkeitvorherrschend. Kaum hatte Violetta's Fuß das Pflaster der unteren