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von Don Camillo's Hiersein, und in dieser Hinsicht sind wir sicher.Herzog von St. Agatha, können Sie uns aus diesen Schlingen er-lösen, so sind wir bereit, Ihnen zu folgen."
Ein Freudengeschrei schwebte auf Violetta's Lippen, doch denBlicken des Mönchs gehorsam, wandte sie sich zu ihrem Geliebten,als wolle sie seine Entscheidung erfahren. Don Camillo's Einwil-ligung war auf seinem Gesicht zu lesen. Ohne ein Wort zu sagen,schrieb er eilig einige Zeilen auf das Couvert eines Briefes, wickelteein Stück Geld hinein und ging mit vorsichtigen Schritten auf denBalcon. Ein Signal ward gegeben, und Alle erwarteten schweigendund mit angehaltcncm Odem die Antwort. Alsobald hörten sie dasPlätschern eines Bootes unter dem Fenster. Wieder vergehend,warf Don Camillo mit sicherer Hand das Papier hinab, so daß erden Fall der Münze auf dem Boden der Gondel hörte. Der Gon-delier hob kaum seinen Blick zum Balcon empor, fing ein auf denKanälen sehr gewöhnliches Liedchen an, und ruderte gemächlich, alshabe er keine Eile, davon.
„Das ist gelungen!" sagte Don Camillo, als er den GesangGino's hörte. „In einer Stunde hat mein Geschäftsträger dieFeluckc in Beschlag genommen; Alles kommt nun daraus an, denPalast unbemerkt zu verlassen. Meine Leute werden uns in Kurzemerwarten, und vielleicht wäre es wohlgcthan, offen und frei unsererSchnelligkeit zu vertrauen, um das adriatische Meer zu erreichen."
„Noch ist eine feierliche und unerläßliche Pflicht zu erfüllen,"bemerkte der Mönch. „Meine Töchter, geht in Eure Zimmer undbesorgt das Nöthige zu unserer Flucht: dieß kann, ohne Argwohnzu erregen, geschehen, indem es scheinen wird, als wolltet ihr denWünschen des Senats genügen. In wenigen Minuten werde icheuch wieder hieher berufen."
Verwundert, doch gehorsam, entfernten sich die Damen. DerKarmeliter machte nun Don Camillo offen und kurz mit seinen