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hastig, die Maske trägt sie mehr, um ein Gesicht zu verbergen, dasnicht gerade gemacht ist, die Augen zu reizen, als etwa weil hierHeimlichkeit nöthig wäre."
„Da Gino sich offenherzig über die Sache ausgelassen hat,"nahm der gewandte Calabrese das Wort, als hätte er plötzlich Zu-trauen gefaßt, „so fang' ich an.zu glauben, daß wir doch noch einigwerden können. Beehrt mich, schöne Donna, in meine arme Kajütezu treten, da wollen wir mit Ruhe sprechen, wie cs unser beider-seitiger Vortheil und unsre beiderseitige Sicherheit erfordern."
Annina hatte im Stillen wohl Bedenklichkeiten, dennoch aberließ sie sich vom Padroue an die Stufen führen, als thäte sie esmit der größten Bereitwilligkeit. Kaum wandte sie den Rücken, soschlüpfte Gino in die Gondel, die ein einziger Druck seines kräfti-gen Arms über eines Mannes Sprungweite vom Schiffe abtrieb.So schnell und geräuschlos dieß geschah, hatte Annina's eifersüch-tiges Auge dennoch die Flucht des Gondeliers entdeckt. Nicht imStande, diese zu verhindern, ließ sie sich, ohne Unruhe zu verrathen,hinunter führen, als wäre Alles so verabredet gewesen.
Mit einer Geistesgegenwart, welche zufällig mit dem Plan ihresvorigen Gefährten zusauunentraf, warf sie hin: „Gino sagte mir,Ihr hättet ein Boot, welches mir nach beendigter Unterredung denfreundlichen Dienst erweisen würde, mich an den Quai zu setzen."
„Die Feluckc selber sollte es thnn, wenn andre Mittel fehlten,"versetzte der Seemann galant, als sie in die Kajüte eintraten.
Gino, nunmehr ungehindert, seine Schuldigkeit zu thun, be-trieb seine Arbeit mit verdoppeltem Eifer. Das leichte Boot glittdurch die geschickte Handhabung des einzigen Ruders zwischen denvielen Fahrzeugen in solchen Windungen hin, daß alles Zusammen-stößen vermieden ward, bis er in den engen Kanal einsuhr, welcherden Dogcn-Palast von dem in schönerem und gediegnerem Styl er-bauten Gefängnisse der Republik trennt.
Er pasfirte erst die Brücke, welche zur Verbindung der Quais