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Der Eid.
Gar zu weit hinaus, damit ihr euresTheu'rerworbncn Friedens lang' genießet.Eidgenossen, werdet nicht verbundenFremder Herrschaft, euch mit fremden SorgenZu beladen und mit fremden Sitten.
Werdet nicht des Vaterlands VerkäuferZu unredlich-eignem Nutz, BeschirmetEuch und nehmt Banditen, Landeslaufer,
Nicht zu Bürgern auf und Landcslcuren. —
Ohne schwere Ursach' überfalletNiemand mit Gewalt; doch angefallen,
Srreitet kühn. Und habet Gott vor AugenIm Gericht, und ehret eure Priester.
Folget ihrer Lehre, wenn sie selbst auchIhr nicht folgen. Helles frisches WasserTrinket man, die Röhre scy von SilberOder Holz. — Und bleibet treu dem GlaubenEurer Vater! Zeiten werden kommen,
Harte Zeiten, voll von List und Aufruhr.
Hütet euch, und stehet treu zusammen,
Treu dem Pfad' und Fußtgpf' unsrer Vater.Alsdann werdet ihr bestehn! kein AnstoßWird euch fallen und kein Sturm erschüttern.Seyd nicht stolz, ihr alten Orte. NehmetSolothurn und Freyburg auf zu Brüdern/Denn das wird euch nützen." — Also sprach er,Neigte sich, und ging aus der Versammlung.
Alle, die den Heilgen Mann erkannten,Hörten in ihm eines Engels Stimme:
Bruder Claus war cs von Unterwalden,
Der an seiner einsamen Kapelle
Ohne Speis' und Trank, (so spricht die Sage)