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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

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Der Friedensstifter.

Dreymal war der kühne Karl geschlagen,Und die Macht Burgunds im Blut erlegen;Gransee, Murten, Nansen zeugten ewig,Was der Tapfre über ungerechtenStolz vermag; als sich die böse ZwietrachtAuch ins. Herz der Tupfern schlich. Sie zanktenLieblos um des Sieges reiche Beute.

Fast schon theilte sich der EidgenossenBündniß. Denn mit Frankreichs Gelds warenFrankreichs Sitten in das Land gekommen,Ueppigkeit und Pracht. Dem SchweizerbundeDrohete Auflösung. Da, am letztenFriedenstag' zu Stanz in UnterwaldenTrat ein alter Mann in die Versammlung.

Grad und hoch: sein Auge blitzte Schrecken,Doch gemischt mit Gütigkeit und Amnuth.

Lang sein Bart, von wenig schlichten Haaren,Zweygespalten; auf dem braunen AntlitzGlänzt' ein Himmlisches. Gebietend stand erDürr und hager da, und sprach anmuthig,Männlich-langsam:

Liebe Eidgenossen,

Lasset nicht, daß Haß und Neid und Mißgunst

Unter euch aufkommen; oder aus ist

Euer Regiment! Auch zieht den Zaun nicht

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