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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

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Trennen Vater, Mutter, KinderLange sucht der Held sie auf.Placidus, (rief eine StimmeIhm im hochbehcrzten Bufen)

Dulde dich, du findest sie."

Und er kam vor eine Hütte;

Kehre, Wandrer, bey mir ein,

(Sprach der Landmann) du bist traurig;Auf! und fasse neuen Muth.

Wen das Schicksal drückt, den liebt es,Wcm's entzieht, dem will's vergelten,Wer die Zeit erharret, siegt."

Und ec ward des Mannes Gärtner,Dient' ihm unerkannt und treu,

Pflegend tief .in seinem HerzenEine bittre Frucht, Geduld.Placidus, (rief eine StimmeIhm im tiefbedrangten Busen,)

Dulde dich; du findest sie."

So verstrichen Iah? auf Jahre,Bis ein wilder Krieg entsprang.

Wo ist Placidus, mein Feldherr,(Sprach der Kaiser,) suchet ihn."

Und man sucht' ihn nicht vergebens;Denn die Prüfzeit war vorüber,

Und des Schicksals Stunde schlug.

Zween seiner alten DienerKamen vor der Hütte Thür,

Sahn den Gärtner und erkanntenAn der Narb' ihn im Gesicht,

An