„Wen von uns am ersten Gott hinwegnimmt,Skcht dem andern be», auch nach dem Tode.
Dieses woll'n wir, Schwester, uns geloben,
Und die erste Bitt an seinem Throne
<Dey, daß Gott uns unfern Bund gewahre."
Anastasia und TheodoraSprachen so, zwcy schwesterliche Seelen,
Die nicht sich, die in einander lebten.
Sie besuchten Leidende und Kranke,
Labten sie mit dem, was sie erworben,
Und noch inniger mit Trost und Hoffnung,
Anastasia ging erst von hinnen;Theodora blieb und ward die MutterDreyer Kinder, die ihr ihre Freundin(Süßes Unterpfand!) im Tode nachließ.
Und ein reicher Römer warf sein AugeAuf die keusche, schöne Theodora.
Als sie seinem Willen fest entsagte,
Sollte sie im Kerker Hungers sterben.
Ins Gefangniß folgten ihr die Kinder;
Fest verschlossen ward- der harte Kerker,