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Der Cid.
Sankt Johannes, aus dem öden PathmosWiederkchrcnd, war, was er gewesen,
Seiner Heerdcn Hirt. Cr ordnet' ihnenWächter, auf ihr Innerstes aufmerksam.
In der Menge sah er Aren schönenJüngling; fröhliche Gesundheit glanzteVom Gesicht ihm, und aus seinen AugenSprach die liebevollste Feucrscele.
„Diesen Jüngling, sprach er zu dem Bischof,Nimm in deine Hut. Mit deiner TreueStehst du mir für ihn! — Hierüber zeugeMir und Dir vor Christo die Gemeine."
Und der Bischof nahm den Jüngling zu sich,Unterwies ihn, sah die schönsten FrüchteIn ihm blühn, und weil er ihm vertraute,
Ließ er nach von seiner strengen Aufsicht.
Und die Freyheit war ein Netz des Jünglings;Angelockt von süßen Schmeicheleyen,
Ward er müßig, kostete die Wollust,
Dann den Reiz des fröhlichen Betruges,
Dann der Herrschaft Reiz; er sammlet' um sich
Seine Spielgesellen, und mit ihnen
Zog er ür den Wald, ein Haupt der Räuber.
*) Pathmos, (Palmosa), eine Insel, auf welcheder Evangelist und Apostel Johannes verbannetgewesen.