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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
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Brechen aus dem Abgrund'; in den LüstenHeulen Stürme, Geister in den Stürmen:

Weh den Menschen, Weh! Zu Noch und Jammer,Tausenden zum Weh ist er gebohren!"

Als in dunkler Nacht das Licht der VölkerAufgieng, lag die Well in heil'ger Stille.

Heller glanzeten die Sterne; segnendTrat ein neuer Stern hervor, und sagteFrommen Weisen in das Herz:erfülletIst der Zeiten langer Wunsch und Hoffnung;

Denn der Trost der Völker ist gebohren! "

Und die Engel sangen in den Lüsten:

Ehre, Ehre sey Gott in der Höhe!

Fried' auf Erden, allen Menschen Freude!"

Und ein Engel trat zu armen Hirten:

,Freuet euch! dem Volk ist er gebohren!"

Stillverborgnes Kind! Es sangen keinePhöbusschwan' um deine dunkle Krippe;

Aber was die treue Turteltaube

Deiner Höhle *) sang: (die ew'ge Liebe

Sprach und girrete in ihren Tönen)

Das erzähle mir die heil'ge Sage:

Lieblicher Knabe,

Find' ich dich hier?

Hier in den Windeln,

Hier in der Kluft?

*) Nach der Tradition ist Christus in einer Felsen«höhle vor Bethlehem gebohren.

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