Der Cid.
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zur Seite. Die mythologische Spruche und Einklei-dung der Legenden muß also eben sowohl studirt wer-den, als die Sprache und Zeichen der Diplome. Siesind in den mittleren Zeiten das, was in der grie-chischen und römischen Urzeit die alten Heldensa-gen waren, aus denen einst alle Dichtkunst und Ge-schichte hervorging. Die geheimere, innere Denkartder christlich gewordnen Völker, ihren Wahn, Aber-glauben, Schwachheiten, kurz den dunkeln Grundihrer Seele lernt man aus mancher Legende mehrkennen, als in diesen Zeiten aus ihrer sammtlichenStaatsgeschichte. Nur cs gehört ein Ausleger dazu,der auch das Wunderbare zum schlichten Menschen-sinn hinabführe,
II.
Zweck der Legende.
„Schade," wird man sagen, „daß die meistenderselben eine so verkehrte Tendenz haben!Wohin zielen alle diese Wunder? um welche Achsedrehen sich alle Bemührmgen der Legende? DenMüßiggang zu ehren, Einsledeley, Aberglauben,überspannte Andacht, falsche Tugenden, eine frommeDummheit, eine den Geist ermordende Frömmigkeit,Heuchele,) und Abgöttern) zu empfehlen; das ist ihreacht-christliche Absicht. Wem dienen dieseEngel? Diese Raben, wem bringen sie Speise?Einem Einsiedler. Ihm entspringt die Quelle, ihmtragt der entblätterte Baum Früchte. — Was thut