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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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239
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D r r Cid.

2 3g

.hundert schwarze Weiber streckteAlvar Fannez in den Staub.

Dies gesehn, erschracken alle,Sechs und dreyßig Mohrenkön'ge;Furcht - erblasset stand Bukar.

Wohl sechshundert tausend RitterDünkt ihnen das Heer der Christen ,Alle weiß und hell wie Schnee.

Und der schrecklichste vor Allen,Reitend vor auf weißem Rosse,Größer als die andern alle,

In der Hand ein' weiße Fahne;

Auf der Brust ein farbigt Kreuz,Sein Schwert glanzcte wie FeuerAls er anlangt bey den Mauren,Breitet ringsum er den Tod.

Alle fliehen nach den Schiffen,

Viele stürzen sich inS Meer.

Wohl zehntausend waren ihrer,

Die die Schiffe nicht erreichten,

Die des Meeres Fluth verschlang.Von den Mohrenkön'gen bliebenZwanzig; nur Bukar entrann.

Also siegt' auch nach dem Tode,Weil San-Jago ihm voranging,Cid; gewonnen ward an BeuteGroßer Reichthum, alle ZelteVoll von Golde, voll von Silber,Auch der Aermste wurde reich.