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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
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237
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Der Cid.

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Balsamirct wird sein Leichnam,Frisch und schon, als ob er lebte,

Sitzt er da mit Hellen Augen,

Mit ehrwürdig-weisem Bart;

Eine Tafel stützt die Schultern,

Eine Tafel Kinn und Arme,

Unbewegt auf seinem Stuhle,

Sitzt er da, der edle Greis.

Als zwölf Tage nun vergangen,Schalteten die Kriegstrommeken,

Weckten auf den Maurenkönig,

Der Valencia hart umschloß.

Mitternacht wars,^und man setzteAuf sein gutes Pferd BabieoaGrad' und fest den tobten Herrn;Schwarz und weiße Niederkleider,Aehntich dem gewohnten Harnisch,

Den Cid an den Beinen trug;Durchgenäht mit goldnen KreuzenWar die Kleidung; ihm am Halse,Eingefaßt mit der Devise,

Wellenförmig hing sein Schild.

Von gemahltem PergamenteStand ein Helm ihm auf dem Haupte»Ganz in Eisen cingekleidetSchien ec da auf seinem Roß,

Zn der rechten die Tizona.

Neben ihm zu Einer Seite;

Gieng Jeron ymo, der Bischof,

An der andern ging Gil Diazl