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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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186
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Der Cid.

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Aön'ge wollen ihre DienerNur an ihrem Platze sehen;

Den Erhabneren darüber,Drücken sie, wie BuhlerinnenDen verächtlich - stolz behandeln ,Der sich, ihnen zu gefallen,Nicht verächtlich machen ließ;Oder wie die großen Götter,Deren hoher Zorn im DonnerNur das Binsenrohr verschont.

Als des Eids ruhmreichen AbzugDon Alfonso's Ohr vernahm.Sprach, in Mitte seines Hofes,Sprach er also:WeggewandtHat sich heut von unfern Fahnen,Wohl der tapferste der Ritter,

Der je Maurisch Blut vergoß!"

Schien zuweilen seine FreyheitSchrankenlos und nah der Kühnheit,Ihm vielleicht war diese FreyheitZu erlauben; seiner Treue,

Seiner alten Liebe wegen,

Die für unser Haus er trug."