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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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175
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Der Cid. ^76

Aber das Gesetz entehret;

Nicht der König. Ihr vcrmögctMich so wenig zu entehren,

König, als der schlechtste Manu."

Ich auf Knieen vor Euch liegen?

Als ein Sklav? Und mich zu heben? -Eures Arms bedarf ich nicht.

Keines Menschen Arms, als dieses,

Und der ist der Meinigc."

Laßt sich Die vor Euch bedecken,

Die Euch schmeicheln. Sie thun wohl.

Ich auch werde mich bedecken,

Ich, der nie Euch schmeichelte. "

Daß ich nicht bey Hof erschiene»,

Und was ich beym FriedensbündnißFür Euch thak zu Alcala;

Hiervon schweig' ich. Wer die GutthatNicht empfand, die ihn verbindet,

Dem wird sie umsonst erklärt.

Des Wohlthätecs Rede löschte,

Gleich dem Schwamm, die Wohlthat aus."

Es erfreu' Euch, Don Also riss.

Daß den Eid die Mauren achten;

Wenn sie ihn nicht mehr verehren,

Fürchten sie Euch schwerlich mehr. "

Euer gutes Herz, o König,

Bring' Euch lieber in Gedanken,

Was ich Guts für Euch gethan.