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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
Seite
126
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„König was für Euch ich lhate,Wenn Ihr mein Gebieter wäret.

Jctzt will es das Schicksal also ;Unterzieht Euch ihm, wie ich."

2b.

Als Don Sancho seinen Bruder,Den gefangenen Garzia,

In den festen Thurm von LunaEingespercet — wie ein Sperber,

Der den ersten. Raub gekostet,

Jetzt nach reicherm größerm RaubeDürstet und nach warmerm Blut»

Warf auf seine jüngste SchwesterSancho sich; er schleppt' Elviren,Wie die schwache Taube wehrlos,

Aus dem ihr verliehenen ToroGen Burgos ins Kloster hin.

Jetzt entblößet Don Alfonso,König von Leon, die Spitze ^Seines Degens und verkündetLaut der Welt und offenbar:

„Aus Ehrfurcht für seinen Vater,

Und sich selber zu beschützen,

Untcrnehm' er diesen Krieg;

Doch nicht gegen seinen Bruder,