Der Lid.
22.
Königen den Mund zu fchlieffen.Darf es oft nur eines WeibesFreyer Rede. Don Fernando,
Eine Beute jetzt des Todes,
Hörend seiner Tochter Klagen,
Hatte Kraft genug zu seufzenUeber ihre stolze Kühnheit;
Aber kaum genug der Kräfte,
Zu antworten. Lange sucht' erWorte, bis er also sprach:
„Tochter, flößen Eure Thcsnen,
Die Ihr jetzt um eitle GüterWeinet, so um Euren Vater;
Sic verlängerten, ich glaub' es,
Selber noch mein Leben jetzt;
Aber da Ihr, stolze Tochter,
Hier vor meinem TodesbetteNur um Erdengüter weint,
So bedenkt, was nehm' ich jetzoSterbend mit mir aus der Welt?"
„Und ich dank' es meinem Schöpfer,Daß er mir, Euch zuzureden,
Euch zu reinigen die Seele,
Kraft noch und Vermögen schenkt.
Graden WegcS geht zum HimmelJetzo, hoff ich, meine Seele;
H s