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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

6 .

Mit zerrißnem TrauerschleyerSpra6> Ti me ne jetzt zum König:(Thranen schwollen ihre Augen),

Wie war sie in Thränen schön!

Schön, wie die bethaute RoseGlanzte sie in ihren Thranen;

Schöner blühten ihre Wangen,

Glühend in gerechtem Schmerz.

Ihre Worte singt der Sänger,(Doch nicht ihre Blick und Seufzer).König," sprach sie,edler König,Schaffe mir Gerechtigkeit."

Er erstach mir meinen Vater,

Er erstach ihn, eine Schlange.

Meinen Vater, der, 0 König,

Denk' cs, Dir Dein Reich beschützt'!"

Meinen Vater, der von HeldenStammte, die mit ihren FahnenEinst Pelagius, dem erstenChristenkönig, folgeren."

Meinen Vater, der den Christen,Glauben selbst mit Macht beschirmte,Ihn, das Schrecken der Almanzors,Ihn, der Ehre deines ReichesErsten Sproß, in deiner Krone,

Ihn, den ersten Edelstein."