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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

Als ob er, vor Alter rostend,

Seines Herren Tod betraure).

CH' er noch ihn an sich gürtet,

Redet er den Degen an:

Dir gesagt sey cs, du edlerDegen, daß ein Arm Dich fasset,

Gleich des Bastards Arm! und fühlestDu, daß ihm noch Stärke fehlt;"

Rückwärts wird er niemals weichen,Wenn er Dich im Kampfe führet;

Edler, Du von gutem Stahle,

Doch von besserm ist sein Herz."

Werth wird dessen, dem Du dientest,Der seyn/dem fortan Du dienest;

Würd' er jemals unwerth Deiner,

Nun, so dienst Du Keinem mehr."

Tief in seine Eingeweide

Birgt er dich-Hinaus ins Freye!

(Rief er) denn die Stund' ist kommen' Der gerechtsten Rache Zeit."

Heimlich, daß es niemand wußte,Gieng er aus des Vaters Hause;

Und noch war es keine Stunde,

Traf er seinen stolzen Feind.