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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
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Der Cid.

Endlich schüttelt er die BürdeLos, des grausam-stummen Grames,Lasset kommen seine Söhne,

Aber spricht zu ihnen nicht;

Bindet ihrer aller HändeErnst und fest mit starken Banden;

Alle, Thranen in den Augen,

Flehen um Barmherzigkeit.

> Fast schon ist er ohne Hoffnung,

Als der Jüngste seiner Söhne,

Don Rodrigo, seinem MutheFreud' und Hoffnung wieder gab.

Mit entflammten TigeraugenTritt er vordem Vater rückwärts;Vater," spricht er,Ihr vergesset,

Wer Ihr seyd und wer ich bin."

Hätt' ich nicht aus Euren HändenMeine Waffenwehr empfangen,

Ahndet' ich mit einem DolcheDie mir jetzt gebotne Schmach."

Strömend flössen FreudenthränenAuf die väterlichen Wangen,

Dusprach er, den Sohn umarmend,Du, Rodrigo, bist mein Sohn."

Ruhe gibt dein Zorn mir wieder;Meine Schmerzen heilt dein Unmuth!Gegen mich nicht, deinen Vater,

Gegen unsres Hauses Feind,"