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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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D - r Cid. XXV

wird*), schlug er Granada in dreystündiger Schlacht,und wurde» die Ritter von ihm gefangen. Hierauf suchteCid, wie Casar**), einen cdlern Sieg durch Güte,indem er am dritten Tag die Gefangenen frey ließ.Dafür fühlten die nichts, welche das größte Unrechthatten, seine Anverwandte ***), Diener seines Königs.Von dem an wurde er, anfangs ohne Erfolg, beyAlfonso verlaumdet. Es war aber Cid bey seinerGeradheit, bey seiner strengen Tugend, ein groß-müthiger, guter Mann, unbeugsam, hochgesinnt,Verächter des weichlichen Lebens; der Ernst seinerZüge, sein breiter langer Bart-fl erweckte nur Ehr-furcht und Scheu; einen Ersten Freund, AlvaroFanez Minaya, Waffenbruder, in Freud und Leidihin treu, seine Timcna und seine Kinder liebte er;das Hofleben war nicht seine Sache.

Im nächsten Jahr als der König wider dieUngläubigen in Süd ausgezogen, zogen feindliche

*) Man sehe auf demselben Merkmale einer Burg.Li i sc o.

*') Siehe den vortrefflichen Brief an Oppius undBalhus.

***) Besonders Garcia Ordonniz, der in dem Heyraths-briese für -kimena sein Bürge (liäejnssorf ge-wesen, und, wie das koorna zeigt, von nunan bis er starb, sein bitterster Feind wurde,f-) Er ist berühmt; Risco hat vor seiner Geschichtedas männlich schöne Bild.

-Ich) r«77.