XVIII
Der Cid.
bald vollem Vertrauen sich zngeeignet. Nie als ElMoktadir mit Zaragoza unter des Vaters Joch ge-beugt* *), nie, als eben dieser Emir gegen Arra-gonien beschirmt wurde**), wich der Jüngling vonder Seite seines königlichen Freunds. Da er denThron bestieg, sezte Sancho über das ganze Heerihn , den Campeador ***).
weiter herabzusezen. Es ist eine, auch unter unsnicht unbekannte, Krankheit gelehrter Männer,bey der Entdeckung einer noch ungebrauchten.Quelle mit Wegwerfung alles bisher Angenom-menen, besonders der Ueberlieferungen, anzufan-gen, sorgfältige Prüfung würde rathsamer seyn.
*) Im Jahr rohg. Wenn, wie Risco selbst nichtläugnet <nür mag die Jahrzahl ihm nicht gegen-wärtig gewesen seyn), auch diesen Zug der Cidmithielt, so wird obbemerktes noch weit auffal-lender bestätiget, und sieht man, daß er nichtals vaterloser Waise, sondern schon bey Diego'sLeben am Hoflager des Kronprinzen gewesen.
**) io 63 . oben dl. 27. Ahmed el Moktadir, SohnSulejman des Hudiden, war Herr von Zaragozaund von der obern Mark (Logr - al - alah)sAbulfeda,Rodrigos von r» 38 . bis 1081.
***) Könnte nicht da her dieser Name kommen? Cidwird in Urkunden seiner Zeit (wie offi-ziellen Benennungen und nicht Äußerungen derBolksstimme geschieht) Campeador genannt; Ur-kunden Königs Alsonso VI. und Linien» derWittwe Eids; bey Risco. Daß er in dem Kneg