XII
Der Cid.
mit königlichem Ansthen geziert. Weislich wurdeschon dazumal die höchste Würde vererbt, ihreGewalt aber beschränkt; letzteres wider den Des-potismus , jenes aber wider die Anarchie. Sebaldein Fürst nicht alles darf, liegt nicht so viel anseiner Einsicht und seinem Willen, daß die Wahlder Gefahr eines Bürgerkriegs werth wäre; ist erüber die Gesetze, so beruhet alles auf dem Schick-sal.
In dem vierhundert fünf und. sechzigsten Jahrnach Erhöhung Löwegild's, Königs der Gothen, desersten allgemeinen Herrschers in Spanien, des er-sten, den Scepter und Krone geziert, starb, seinesMannsstamms der lezte, König Bermudo der Drit-te *). Das ganze Gothenreich, wie Don Pelajomit zwei) und zwanzig Nachfolgern dessen Uebcrblcibselmuthig behauptet und ruhmvoll vergrößert, und KönigOrbmund der Zweyte dasselbe zu Leon glanzend geord-
varra sich unabhängig erklärt; von seinem Bru-der stammt als Enkel der erste König, Don Gar-cra Limenez 880, dessen Urenkels Enkel dieserSancho ist. Lrtll.ovsriki6rlescls.t6k:707, 727» 8 n 5 (Ausg. 177h.); wir folgen diesengelehrten Beneoikrinern, deren Werk das Resul-tat vieler Forschungen ist, ohne uns des Rechtszu begeben, die Angaben, Key besserer Muße,neuer Prüfung zu unterziehen.
*) 1.0Z7.