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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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338 gragmentc jur beutfchen Citeratur.

ft'ch eine Schwierigfeit in ber 2fnwen bring auf einenbefonbern galt. Da3 freiere gelb für ben Äan$el=rebner »erfchafft ber Contrafl bet £anb(ungen mitbet Ueber^eugung oon ben ©efefjen; unb jrt biefemgelbe öffnet il)m baS ©efch ebene bie Sdjtanfen.Daher fjnb unfte beffen geifilidjen Sieben übet bet*gieren SJlaterien gefchrieben. 33 o u r b a lo u e, 9)1 a f*fillon, SD?o8f)c tm man wable bie 6effenihrer Sieben, unb man wirb mir Siecht geben,2ßie ftef)t ed nun mit ben heiligen 2fffeften ?Sie werben freilich eben fo erregt, wie bie übrigen,aber nicht eben fo leicht, nicht eben fo jlarf*)greube, Sraurigfeit, Siebe, ^af, 33 e =wunbrung fann ber Äanjelrebner erregen, abernur in einem gemiffen ©rabe. 3a, bie crjlen wer*ben vielmehr oermifchte ßmpfinbungen,unb bie leitete »erliert fiel) in ftille 2(n beding.Steigt er über jen.cn ©rab: fo entgehen ihm bieSeelen ganj aud ben £dnben, überlaffcn fid) ihrenruhigen Cmpfinbungen, unb ber übrige SEheil feinerSiebe ifi oerloren. 3«/ je üfter einerlei S3ilb oorge*bradjt wirb: beflo fd)werer fallt ed, bie ihm jufa»genbe 8eibenfd)aft ju etweefen. SBie weit fann edalfo ber geiftlidje Slebner bringen ? D wahrhaftig!Cicero fonnte wohl öielleicht bet bejle Äanjeltebncrunter und fepn; aber ein Cicero würbe et nichtfepn. 3a, wenn Cicero unter und wäre ctjogenworben: fjunbert gegen cind, nach feiner berrfcljenbcn

*) SBenn bet polittfdje SRebtiet: fein 2(fteur an IKüb*tung feon fann, fo m ti fi es ber geifliidje nod) we*niger fepn, wenn er nidjt alle 3weefe »erfeblen will t iDod) aUed tiefes würbe theologifdji