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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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dritte © a m m I u n g. 24 ?

9J?an muß bie SJfpthoiogie nicht außer ihremgtreef brauchen : baßin gehört, wenn man ifjr einigenDietigionSmerth beijufegen febeint. SJian legt etwa«in ben ÜBunb eines ©otteS, bamit eS ©en>id)t ber©taubmürbigfeit unb SBaßrßeit bekomme: ober mantf)u£ SBunfctje an biefen ober jenen ©ott, oon ganzemeinfältigem £crjen. SieS ift lädjetlicb, eS fep beim,baß biefe s 2Befen petfonifteirte Singe ber SBelt, oberallegorifd)e Perfonen ft'nb; alS foldje muffen fte aberoffenbar auftreten: fonfi rücft man fte aus ber bid>=terifdjen Sphäre in baS ©ebiet ber ffrengen SÖSafjr^heit, unb ba ft'nb fte nicht ju djaufe.

SBan «ermeibe bei ber SKptftofogie alles, roaSgieiebfam leblofe Schönheit iff: raoijtn bie topogra*pl)ifci)en S3efd)reibungen geboren, bie unfern Siebtemoft am unrecßten Orte fo beilifl ftnb, trenn fte «onSJläatibrifcbftt .Krümmungen, »on ©famatvber, unb ber Stiber, «om Jöelifon unb pinbuS,bem ßajiaiifcben S3runnen unb ber djippofrene, bemSäbatifdjen £abprintbe u. f. tt>. bioS gelehrt, unbtoie fte mepnen, poetifd) reben, ohne einen getfiigenSinn biefen anbertbaib ©d)ub langen SBorten }ugeben,

Sftan »ermeibe allen Uebelfianb, unb hüte ftdE>oor 58fafcbienen, benen bie SSeränberung bet geit unbSenfart gleicbfam gfeefen unb Perfieinetnbe 9feben;begriffe angebänget. SBenn man gelben uttfrer geit,bie mehr burd) ben ©eiff, atS Äötpet gelben ft'nb,immer unb immer mit jenen ©iganten unb $erful$Pergleicbt, atSbann 33efd)reibungen auSt ben titelthäuft, unb für cfle .Obren nicht genug bie Üfebembegriffe beS alten pöbelhaften entfernt: fo fann man