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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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243 Fragmente jut beutfdjen Siteratur.

Cie tyorajifcfye unb pinbarifche Obe nicht höhere 3trecFe,höhere SBerbicnfirc unb 33ollfommenheiten, als 9)1 t)=thologie: fo Fann ja ein geinb ber le(5tern fa*gen: trohlan! Fonnt ißt nid)t hontjifd) unb pinba=rifd) fingen, ohne 9)?pthologie; fo lagt auch jeitcömeinettoegen nach, lernt non bicfen guten 2flten inanbern ©tücFen, ober gar nid)t: unb laft ben -23oegel fingen, nad) bem beutfchen ©prüd)toort, toi*ißm ber ©djnabel getrachfen. ~

@S bei ber Obe auch ferner nur immer einfJiebenjtrecf, ober nielmehr blos ein Mittel ju 3tne»den, worauf einige neuere .Runßrid)ter fo niel machen,eine 2(norbnung unb Stellung ber Obe nad)g e to i f f e n SJfuftetn unb @ a h u n g c tt. Äonntetcf>6 bocf) laut rufen, baß, fo tnie ein regelmäßigesaubignacfcheS SüljeaterßucF ein elenbeS SBBcrffeijn fann, bagegen ein ©hafefpearfdjer 2ear ober4>amlet ohne alle 2fttfage ben ä'^eeF beS Stauer«fpielS erreicht, bramatifd) ju rühren; fo fep eS ganjunb gar nicht Cie%> a up t n o 11F o m m e n h e i teiner Obe, fo unb fo, nach bicfen unb jenen 9)?u=ßern, mit ber unb jener Äunß angelegt ;u fepn,baß fie bie fdjone Einheit, unb bie fchoncUnorbnung,bie fdjone SJietßobe habe, unb toaS bergleid)en fchöneSiegeln mehr ftnb, bie nichts gelten, trenn man,um fie ju beobachten, fd)one, Fftnßlidje unb froßigeOben macht. Äonnte id)S bod) laut genug rufen,baß, toer $oraj nachahmt, um ihm nachjualjmen,unb ein fdjoneS, regelmäßiges, Fünßlid)eS unb ge=lehrteS ©erippe feiner Oben barjußellen, nod) Fein4>oraj fep, trenn er nicht benßtreef ber Obe erreicht,«nS ben lebhaften ©ebanfen finnlich bar?