dritte ©ommlung. 223
fo baf ed nachher bloö bie fPfltdjt ber Spmcbwcifenifi, bic Sprache ba$u ju fdjnffcn, baf ft'c jebcSBahrheit lei c^ t unb ganj unb n a c f) b r u c f (i c hfage: fo rebe id) fjieoon bocl> jefet gar nid)t. Sd)
»ermetfe bei Sebrbücbern nicht nur nicht bie Sa=teini;\1)e Sprache: fonbern wünfehe ihr au$ gutenUridchen, bie (?£)re wieber ju erobern, bie Spra=the wahrer Spfieme, unb bao allgemeine §3anb ber©elebtfamlieit su fepn. ©eit bem man oon ihr ab=gemid)en: fo finb jene neumobifdjen Sehrbücher er=
fd)ienen, bie ajibetifebe Äabriolen fchneiben, wo ftemit fefiern philofophifchem Sritt cinberqehen follten.3d) gebe e§ alfo ju, baf, wenn ein bloS bogmati;fd)e§ SSuch burd) eine Sateinifcbe Ueberfegung siel oonfeinem Innern öerliert, fo fep baS 2fbgegangerte ge;wif ©cblatfen, fte mögen fo glanjen unb loden,ald fte wollen. Sch gebe e§ ju, baf jeber Sobrerfeinen Sehrbegriff in aller Äürje unb Strenge über;febauett müffe, unb wenn bie Satoinifcbe Spracheju biefer Äürje unb Strenge hilft unb bilbet, fomüffe er fte ganj in ftd) gefogen h<tben. 3d) hebeed ju, baf wir ung unfre ©elebrfamfeit weitläufti;ger unb febweret machen, wenn jebe Nation allge;meine bogmatifebe ÄSahrheiten in ihrer 59iutterfprad)efd)reibt, unb baf, wenn bie Siteratur auf tiefemSBege fortgeht, wir halb nicht hloei granjofifcb, ßng;lifd) unb Stalienifd), fonbern auch Scbwebifcb, Sa;nifd), ^jollanbifch, Spanifd), Sfufifd) u. f. w.werben lernen müffert, wenn wir bie Cfrftnbunqenwerben wiffen wollen, bie bem gartjen SWarfte bep©elehrfamfett juqeboren. Sch fage alfo mit © e f;ner: An uti Germanica lingua convenit inpraelectionibus Academicis ? Serum est inter-