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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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£> ritte Sammlung. 2o3

id) gelefcn, je mehr id) aub ihnen Währung gezogen,bejio u n b e ft i m in t e r muß meine Sd)reibart wer»ben, unb itjeen Gbaraftcr verlieren! SBcnn id) hiereinen Äernaubbrucf von Sacttub in einen ipetio»ben beb Cicero flechte, bort SSlumen aub Jporajfßirgil unb 5 u nenn! bredje unb bajwifchenfnupfe : fo fann bieb fteilid) ein jfrant roerben,

ber mid) alb einen Kenner beb Tflterthumbbejeichnet; ober wab wieber ein alter Korner fptd=d)e, wenn er einen fo ungleichen hoiprid)ten Stilerblicfte, fann ich nicht fagen. Sftir tfib freilid) ,wenn id) einen alten 2(utor eine Bedang. gelefen,unb fdjnfU einen neuern -£>omerifd)en Sriefjfeller er»wifd)t, manchmal vorgefommen, alb tvenn id) einenCento von Oiebarten Ulfe: aber id) fann überhaupt

über eine tobte Spradje nicl)t fo gewiß urthetlen, albanbre. SBdre id) ein Sateinifd)er £)id)ter; mirwürbe jeneb 33irgi!iauifd)e OJiibtrauen einbrucflid)fepti:Sind) mich nennen bie dpirten einen Sidjter;

aber fo leicht glaube id) ihnen nicht: noch febeinen

mir meine 2fr bette n nicht eineb artig oberGin na würoig; vielleicht flingt mein ©efang,wie unter Sdjwanen bab Schnattern ber ©dnfe."

©ewinnt ber 2(ubbntcF, baß ich boch Sateinifd)einen Sateiner beffer nadjahmen fann, alb IDeutfd) ?Cb feheint! aber trab heißt beffer n a c h «I) m e n !59? it feinen eignen SB o r t e n ; bab beißt, gram»matifd)! 2fusbr£tcfe jufammen fabeln, iji albbattnblob cSpanbmerf; unb ba id) mid) bod) wieber nid)tin bab SBorterbud) eineb Sd)riftfiellerb einferfernfann, ohne dußerfien j3wang, fo muß id) wieberfurd).tcn, felbfi in ber Schreibart ungleich ju werben.