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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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198 gragmente jur beutfd)en Sitcratur.

berühmt jit werben, tmb ifin nacf> allen Regeln ber©rammatif bodjmu'hig ju »erbammen, unb nachallen fPrioilegien ber s })oetif unb 3ibetorif grofjmü=thig lostufprechen; er giebt allen furj r unb langwei:Iiqen Ofacheidncrn ber ©elelH'famfeit bie 3J?ad)t, it)nliier ber Sunfeifjeit, unb wo hast Sidjt burd)blicft,ber ©rofje, it>n bert ber fremben Jfnfpielunqen, unbwo ihr fi'e »erficht, beS üJ?ad)brucfg, ihn ^ier bc#jJwanqeS, unb wo ihr feinen 3 wecf erreicht, beSfftahrbaften; fuq, aller gegeneinanberlaufenben gef)=Irr beS 2 (uefbrucFS unb ftugenben ber ©ebanfen jutab.eln unb ju rühmen: er bad)fe, unb ber ©ebanfeformte b'en JfusbrucF: mit bie fern fabett! Juraliegat sibi data - -

Jfbcr man ficket, baf, wenn biefer Sdnififiel;let nid)t mifjratben will, fo mujj er in feiner S)iut=terfpradje fdjreib'en; benn wenn ber ©ebanfe benJfuSbtucf formen foll, muff ber ganje Umfang ber©prad)e fo unter mir fepn, alg ba$ gelb non ©e=banfen : fonfi brüefe id) mich entweber nidjt ous>,ober fünbige unaufforlid) wieber bie Sprache. 3d)will biefen grojjen ©ebanfen in feiner ungeheuren©eftalt jeigen : fchreibe ich in meiner Sprache, fo

jlojjt ec fid) felbjt in einen JfuSbrucf bahin; aber ineiner fremben Sprache wirb er piclleid)t ein 83arba=ri^muö, bei bem bie Sfren gellen. Diefcr neue©ebanfe brangt fid) in meiner eignen Spradje inalled fein Sicht, baf er gefeben werben niuf; untereinem fremben SSolfe h<it ft nicht bie greibrit, oberpaaret fid) »iellcicbt mit einem berben SolocitfmuS.Siefer fruchtbare ©ebanfe will mit allen feinen 3?e=6 cnbegriffen auf einmal in bie Seele: meine 9Jiut=